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Toni (Gardemaß: knapp ein Meter oder drei Bergkäse hoch) ist seit über zwanzig Jahren Wiener Sängerknabe. Toni kennt sich mit sämtlichen Tonarten und Tonhöhen aus. Er war mit dem Brucknerchor auf Tournee in Europa, in den USA und in Asien. In "Songs of the Nations" hatte er sogar ein Solo.

Zitat: "Meine Kappe sitzt fest auf meinem Kopf!"
Singen mit Gerald Wirth und Toni #2

Es klappert die Mühle
Melodie: aus dem 16. Jahrhundert
Text: Ernst Anschütz (1780–1861)
 

Es klappert die Mühle am rauschenden Bach, klipp klapp! 

Bei Tag und bei Nacht ist der Müller stets wach, klipp klapp! 

Er mahlet das Korn zu dem kräftigen Brot, 

und haben wir solches, dann gibt's keine Not.

Klipp klapp, klipp klapp, klipp klapp!


Flink laufen die Räder und drehen den Stein, klipp klapp!

Und mahlen den Weizen zu Mehl uns so fein, klipp klapp!

Der Bäcker dann Zwieback und Kuchen draus bäckt, 

der immer den Kindern besonders gut schmeckt.

Klipp klapp, klipp klapp, klipp klapp!

Wenn reichliche Körner das Ackerfeld trägt, klipp klapp!

Die Mühle dann flink ihre Räder bewegt, klipp klapp!

Und schenkt uns der Himmel nur immerdar Brot,

so sind wir geborgen und leiden nicht Not.

Klipp klapp, klipp klapp, klipp klapp!


 


 

Video #2 auf YouTube; hier klicken.
Informationen zum Lied
Im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert sammelten Forscher und Dichter - wie etwa die Brüder Grimm - Volkslieder, Sagen und Märchen; zu manchen alten Melodien wurden neue Verse geschrieben, die in den Schulen gesungen wurden. Der Text zu "Es klappert die Mühle" stammt wahrscheinlich von Ernst Anschütz (1780-1861), einem Lehrer und Organisten aus Leipzig, der viele Lieder schrieb, darunter "O Tannenbaum".
Noten zu "Es klappert die Mühle"
Singen mit Gerald Wirth und Toni #1