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Ältere Nachrichten wandern ins Archiv.

Freitag
13
Oktober
2017

Herbsttournee durch die USA

48 Städte in 25 Bundesstaaten
Die Wiener Sängerknaben sind wieder auf USA-Tournee; diesmal unter der Leitung von Kapellmeister Manolo Cagnin. 48 Städte auf dem Reiseplan. Die ersten Konzerte stehen unter dem Motto "Bella Italia" - mit Musik aus und über das Land, in dem die Zitronen blüh'n.

In den Kathedralen von La Crosse, WI und St. Louis, MO singt der Chor ein spezielles Kirchenprogramm. Ab 25. November gibt es ein besonderes Adventprogramm. Höhepunkte der Tournee sind Konzerte in New Orleans, Houston, Chicago und natürlich das traditionelle Konzert in der New Yorker Carnegie Hall. Das letzte Konzert der Reise findet am 21.12. im Sandler Center for the Performing Arts in Virginia Beach, VA, statt.

> Tourneedaten
> Englischer Pressetext

Freitag
24
November
2017

Deutschland-Tournee

17 Städte in der Vorweihnachtszeit

Vom 24. November bis zum 21. Dezember sind die Wiener Sängerknaben unter Leitung ihres Dirigenten Oliver Stech auf Deutschland-Tournee; zwischen Fürth und Bremen stehen 17 Konzerte auf dem Reiseplan. Zeit zum Sightseeing und Shopping bleibt auch: Die 24 Knaben freuen sich auf viele Weihnachtsmärkte in Deutschland.

Sie sind so international wie ihr Repertoire – sie kommen aus Österreich, aus Hong Kong, Japan, Korea, von den Philippinen und aus den USA – und einer von ihnen hat einen deutschen Pass. Nach einer Tournee durch Asien und Australien kommen die weitgereisten Wiener SÄngerknaben nun nach Deutschland.

In einem anspruchsvollen Programm mit Werken von Viadana, Bach, Cornelius und Britten zeigt die 24köpfige Boy Band – einer von vier Tourneechören der Wiener Sängerknaben – die ganze Bandbreite ihres Könnens. Ein besonderes Highlight ist die erst in diesem Jahr entstandene Motette “Ave, generosa” von Ola Gjeilo, mit einem Text von Hildegard von Bingen. Weihnachtlich wird es mit Auszügen aus dem selten gehörten Oratorio de Noel von Camille Saint-Saens.

Im zweiten Teil des Programms dreht sich – wie sollte es anders sein? - alles um Weihnachten. Die Knaben singen berühmte traditionelle Lieder aus Deutschland, Österreich, Frankreich, England, Portugal und Böhmen; mit “Let It Snow” und “Rudolph, the Red-Nosed Reindeer” sind die USA vertreten. Viele der Lieder kann man auf der Gute-Hirten-CD oder dem Album “Frohe Weihnachten” mit nach Hause nehmen; die bei der Deutschen Grammophon erschienene CD erhielt in Österreich bereits Platin.

Die Wiener Sängerknaben wurden vor über 500 Jahren als kaiserlicher Chor von Kaiser Maximilian I. gegründet. Schon damals gehörte Reisen zum Alltag der Knaben – der Chor begleitete seinen Dienstherrn zu Reichstagen nach Augsburg, Speyer oder Worms. Heute haben die Wiener Sängerknaben vier Reisechöre, die in aller Welt Konzerte geben.

> Termine

Mittwoch
06
Dezember
2017

Gute Hirten

Weihnachtskonzerte der Wiener Sängerknaben im MuTh
Ausschnitte aus Bachs Magnificat
Hirten spielen in der Weihnachtsgeschichte eine große Rolle; ihr Glaube, ihre Würde und ihre Zuverlässigkeit werden allgemein bewundert. Im Alten Orient waren Hirten nicht nur unter den Nomaden sehr wichtig; „(ge)rechter Hirte“ ist ein altorientalischer Königstitel, und in der Bibel ist der Gute Hirte Gott, der für seine Schäfchen sorgt.

Wir wollten mehr über Hirten wissen: Gemeinsam mit Filmregisseur Curt Faudon haben die Wiener Sängerknaben sich auf die Suche nach Hirtenliedern gemacht - der Film „Gute Hirten“ wurde gerade fertiggestellt. Im diesjährigen Weihnachtskonzert präsentieren wir eine neue Auswahl an Liedern: Eingebettet in Stücke aus Bachs berühmtem Magnificat handeln die Lieder von Engeln, von Maria, von Hirten – von Menschen.

Übrigens: Am Ende der Konzerte ist Mitsingen erwünscht!

> Termine und Karten
Sonntag
17
Dezember
2017

Hochamt

A. Gabrieli, Missa brevis
Gerald Wirth dirigiert
Zum dritten Advent gibt es in der Hofburgkapelle eine seltene a-capella-Messe zu hören; gleichzeitig ist es eine Premiere: Andrea Gabrielis "Missa brevis" wird zum ersten Mal in der Wiener Hofburgkapelle aufgeführt.

Sonntag
24
Dezember
2017

Hochamt

H.L. Hassler, Missa secunda
Christoph Campestrini dirigiert
An Heiligabend - in diesem Jahr gleichzeitig der vierte Advent - musiziert die Hofmusikkapelle eine Messe von Hans Leo Hassler. Die "Missa secunda" für vierstimmigen Chor a capella wurde 1599 erstmalig publiziert; sie hat einen ausgesprochen tänzerischen Charakter. Wie im Advent üblich, entfällt das Gloria.

Hassler wurde in Nürnberg als Sohn des Komponisten Isaak Hassler geboren. Seine erste musikalische Ausbildung erhielt er vom Vater. 1584 war er unter den ersten deutschen Musikern, die in Venedig studierten; er war Schüler Andrea Gabrielis in San Marco.

Wieder in Deutschland, wurde er Kammerorganist der Grafen Fugger in Augsburg. Während seiner 14jährigen Dienstzeit komponierte und veröffentlichte er etliche Werke, sein Bekanntheitsgrad wuchs. 1600 übernahm er in Nürnberg Leitung der Stadtmusik; 1608 wurde er in Dresden zum Kammerorganisten des Kurfürsten von Sachsen ernannt. Hassler starb in Frankfurt als Hofkapellmeister.

Hassler, der eigentlich Protestant war, schrieb geistliche Werke für katholische und protestantische Liturgien. Seine Messen und Motetten zeigen deutlich venezianischen Einfluss, seine deutschsprachige Kirchenmusik den von Orlandus Lassus. Besonders bekannt und beliebt waren Hasslers Madrigale und Lieder. Die Melodie seines 1601 entstandenen Liebeslieds mit dem sinnreichen Titel „Mein G’müt ist mir verwirret“ findet sich im berühmten Choral „O Haupt voll Blut und Wunden“ wieder, den auch Bach in der Matthäuspassion einsetzt.

> Information und Karten